Tantra – mehr als nur eine Liebesmassage

Bei Tantra denken die meisten an erotische Massagen oder andere sexuelle Praktiken, deren Ziel der Orgasmus ist. Doch das ist nur ein kleiner Teil dessen, was Tantra ausmacht. Diese alte indische Philosophie basiert auf einem ganzheitlichen Bild des Menschen und hat vor allem innere Ausgeglichenheit und die Erweiterung des Bewusstseins zum Ziel.

Lebendiges Wissen aus Indien

Die Wurzeln des Tantra liegen in jahrtausendealten hinduistischen Traditionen. Der aus dem Sanskrit stammende Begriff bedeutet sowohl Zusammenhang als auch Ausdehnung, was deutlich macht, dass im Tantra das Universum als Einheit gesehen wird. Durch achtsames Leben und spezielle Übungen kann es gelingen, das eigene Bewusstsein auszudehnen und so zu größerer Weisheit zu gelangen. Dabei ist es unerlässlich, die eigene Lebensenergie zu wecken und innerhalb des Körpers ins Gleichgewicht zu bringen. Dies kann, muss aber nicht durch eine sexuelle Aktivierung geschehen. Wie Sie Tantra lernen und praktizieren erfahren Sie hier.

Mehr Lebenskraft durch entspannende Massagen

In der indischen Philosophie, also auch im Tantra, wird davon ausgegangen, dass der Körper von Energie durchflossen wird, die sich an sieben unterschiedlichen, Chakren genannten Punkten im Körper bündeln. Störungen in diesem Energiefluss können zu Unwohlsein, seelischer Unausgeglichenheit und Erkrankungen führen. Mit Mediation und der Verwendung von einem individuellen Mantra, vor allem aber durch gezielte Massagen können die Chakren aktiviert werden, wodurch die Energie ausbalanciert wird. Welche Massagen dabei zur Anwendung kommen, ist davon abhängig, welches Chakra angeregt werden soll. Neben einer Liebesmassage kann deshalb auch eine Ganzkörpermassage oder die Beschäftigung mit einzelnen anderen Körperregionen ebenso entspannend wie anregend sein.

Workshops und Seminare zu Tantra unter www.sinneserleben.de.

Bild: Bigstockphoto.com / artfotodima

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